Kostenlos: Neue bayerische Leitlinien für Seniorenverpflegung

Die bayerischen Leitlinien für Seniorenverpflegung sind da! Rund 150 Teilnehmer folgen am 7. Juni 2018 der Premiere mit der neuen Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber.

Nach den Leitlinien für

Betriebsverpflegung (2015)

Schulverpflegung (April 2017) und

Kita-Verpflegung (September 2017)

wurden am 7. Juni 2018 in München im Bayerischen Landwirtschaftsministerium nun die „Bayerischen Leitlinien für die Seniorenverpflegung“ vorgestellt.

Mit vier Leitgedanken und praktischen Orientierungshilfen sollen so die an der Verpflegung Beteiligten unterstützt werden – von der Heimleitung über die Pflege, Hauswirtschaft und den Präsenzkräften bis hin zur Küche. Dabei ist das Ziel eine gesundheitsförderliche, nachhaltige und wohlschmeckende Verpflegung, die auch den ökonomischen Rahmenbedingungen gerecht wird.
Für jede Einrichtung stellt daher die Gestaltung des Speiseplans eine verantwortungsvolle Aufgabe dar. Wenn die individuelle Essbiografie jedes einzelnen Bewohners und die im Alter hinzukommenden gesundheitlichen und körperlichen Einschränkungen berücksichtigt werden, ist dies eine gute Basis, dass sich alte Menschen auch in einer stationären Einrichtung zuhause fühlen können. Um die verantwortungsvolle Aufgabe umzusetzen, wurden in den der neuen Leitlinie vier Leitgedanken formuliert.
> Wertschätzung
> Gesundheit
> Regionalität
> Ökologie

Besonderen Raum nimmt dabei das Thema verantwortungsvoller Einkauf ein, gibt es ja in Bayern seit einigen Jahren das „Bio-Bayern“-Siegel, das also sowohl auf die ökologische Produktion als auch auch die Herkunft Wert legt. Nur Produkte, deren Bio-Qualitätsstandards deutlich über den gesetzlichen Vorgaben liegen und aus der angegebenen Region stammen, dürfen dieses Siegel tragen.
Alle Leitlinien inklusive der Neuerscheinung für Seniorenverpflegung sind kostenlos erhältlich auf dem Broschüren-Portal der Bayerischen Staatsregierung unter
www.bestellen.bayern.de

Im Bild: Die Bayerische Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (links) und Ministerialrätin Angelika Reiter-Nüssle

(Foto: Robert Baumann)