Frage des Monats Februar 2016 – Kennzeichnung bei Lebenspraktischem Training?

Müssen innerhalb des Lebenspraktischen Trainings, in diesem Fall Kochen mit den Beschäftigten, die verwendeten Rezepte ebenfalls mit den entsprechenden Kennzeichnungen versehen werden? Das würde ja unter Umständen den Bereich der Nahrungszubereitung in den Schulküchen ebenfalls betreffen.

Antwort von Carola Reiner
Ich habe bezüglich Ihrer Frage, ob die Trainingseinheiten betroffen sind, mit anderen Experten/innen darüber diskutiert. Alle sind zu dem Schluss gekommen, dass hier die mündliche Information ausreichen muss. Im Grunde ist das ja keine Gemeinschaftsverpflegung, somit fällt die Grundlage für die LMIV weg. Darüber hinaus ist bekannt, wer an der Verpflegung teilnimmt und wer eine Allergie hat. Natürlich müssen die Verantwortlichen trotzdem wissen, welche Allergene worin enthalten sind, aber bei verpackter Ware ist das ja kein Problem und bei selbst frisch zubereiteten Speisen auch nicht. Mein Vorschlag wäre eine Dokumentation der Rezepturen (die Sie ja vermutlich ohnehin machen) mit den Allergenen und ein Abfragen von Allergien zu Beginn der Kurse. Und eben die mündliche Information der Betroffenen.

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